Sonntag, 17. April 2011

Störche in Uehlfeld und Demantsfürth ...



Die Bilder mit den tief ins Nest geduckten, kaum sichtbaren, brütenden Störchen entstanden am Sonntag Abend bei einem Rundgang kurz vor Sonnenuntergang. 
Auf dem ersten Bild kann man rechts neben dem Kirchturm und der Kirchweihfichte das älteste Uehlfelder Nest auf der Scheune der Familie Bärthlein und ganz links das neue, erst kürzlich entstandene "Gänsmarkt"-Nest erkennen. 
Bild 2: Auf dem Molkereischlot beim Rathaus brütet heuer das gleiche Paar (A 2426 und A 4272), das im letzten Jahr schon vier Junge erfolgreich großziehen konnte. 
Auf dem dritten Bild von oben sieht man das Nest, das am 4. April erfolgreich von Edmund Lenz aus Höchstadt und Gerhard Bärthlein vom Uehlfelder Bäckereikamin auf das Dach der ehemaligen Synagoge umgesetzt werden konnte. Die Nistunterlage hatte Erwin Taube aus Ipsheim besorgt. Auf dem Bäckereikamin der Familie Kachelmann am Gänsmarkt hatte das Storchenpaar (A 5542 und H 7757), in einer Woche, die der Bäcker im Krankenhaus verbringen musste und der Schlot deshalb nicht in Betrieb war, ganz ohne Hemmungen und ohne Unterlage gebaut ...



Das orangegelbe Foto mit dem Nest in der untergehenden Abendsonne zeigt den neuesten, bis jetzt geheimnisvollsten hiesigen Horst auf einem Futtersilo der Familie Zwanzger in Demantsfürth, einem Ortsteil von Uehlfeld. Die Nummern der dort brütenden Störche konnten bis jetzt noch nicht abgelesen werden ... 
Bei uns auf dem Mühlendach sind in den letzten Wochen immer wieder Störche – allein und zu zweit – beringte und unberingte – aufgetaucht, blieben oft auch einige Tage ... haben geklappert, gelockt, kopuliert, ein bisschen gebastelt, herumgezupft und gebaut, sich geputzt und ausgeruht ... konnten sich letztendlich aber dann doch nicht aufraffen, sich dauerhaft einzunisten ... 




(zum Vergrößern die Bilder einfach anklicken)


Fotos: Johann Rüttinger © 04/2011, Günther Schramm (Störche auf dem Bäckereischlot) © 03/2011 

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