Mittwoch, 23. Mai 2012

Hier am Teich, wo Blumen blühn ...

... lebt nicht nur Rabe Schnabelgrün ...

... hier klicken!
(beide Bücher zusammen 23.80 Euro)
Fotos: © 05/2011 Johann Rüttinger


Dienstag, 15. Mai 2012

Donnerstag, 10. Mai 2012

Pressestimmen zur Randolph-Ausstellung in Nürnberg ...

... aus den Nürnberger Nachrichten (NN) am 4. Mai 2012. Text: Volkan Altunordu, Foto: Roland Fengler

(zum Vergrößern aus Bild klicken)

Alex Randolph – Ausstellungseröffnung ...



... Bericht von Clemens Helldörfer über die Ausstellungseröffnung "TOP SECRET" im Pellerhaus, Nürnberg, Egidienplatz 23 (bis 15. Juni) – NZ/Nürnberger Zeitung vom 7. Mai 2012 (>>> mehr über die Ausstellung)

(zum Vergrößern aufs Bild klicken)

Montag, 7. Mai 2012

Top Secret Service ...

Trulie Okamocek (rocca spiele) – Spieleerfinder aus Japan – zwischen zwei Vitrinen der Ausstellung zum neunzigsten Geburtstag von Alex Randolph. (Pellerhaus, Egidienplatz 23, Nürnberg – 5. Mai bis 15. Juni 2012).
Im Bild links unten: "Pan-Kai" und "TwixT", die ersten Veröffentlichungen von Alex, rechts unten die "Rüsselbande", das letzte, sehr erfolgreiche Spiel, das  Alex erfand ... es lohnt sich übrigens die Ausstellung zu besuchen! Trulie flog extra von Tokio nach Nürnberg und war glücklich, einen großen Teil des Lebenswerks von Alex Randolph sehen zu können ...

Foto © Copyright 05/2012, Johann Rüttinger
... ...  mehr ... ...

Sonntag, 6. Mai 2012

Neu: Alex Randolph "Die Sonnenseite" ... erste Kritiken ...


... Johannes Halbig von "Reich der Spiele" schreibt:

"Ich habe das Buch sozusagen in einem Zug durchgelesen. Leider war es viel zu früh zu Ende. Ich finde das Buch insgesamt sehr gelungen. Herbert Feuerstein, ein langjähriger Freund von Alex Randolph hat ein sehr einfühlsames Vorwort zu dieser von Philippe Evrard geschriebenen Biografie beigesteuert. Viele Seiten des Buches sind mit Spielen, Spielentwürfen und Prototypen von Spielen hinterlegt, was zumindest für den Kenner von „Alex-Randolph-Spielen" sehr spannend ist.  

Alex Randolph hat selbst nie viel aus seinem Leben erzählt. Ihm ging es immer mehr um die Sache, in seinem Fall um das „Spiel“. Meiner Ansicht nach hat es seine Stärke gerade dadurch, dass es nur spärlich mit biografischen Daten versehen ist und vielmehr den Menschen Alex und sein Anliegen im Leben in den Mittelpunkt rückt. Gerade der erste Teil ("Die Sonnenseite"), der überwiegend eine Niederschrift von Gesprächen mit Philippe Evrard darstellt, vermittelt viele nachdenkenswerte Gedanken und Einsichten zum Thema „Spiel und Spieleerfinden“. 

Der eigentlich biografische Teil des Buches ist recht kurz gehalten, sicherlich ganz im Sinne von Alex Randolph. Ihm war es vor allem wichtig, in seinen Spielen weiterleben zu können und dazu trage ich gerne bei. Ein großes Dankeschön an den Verlag Drei Hasen in der Abendsonne für die Durchführung dieses doch sehr aufwendigen Projektes."  


Bild: Philippe Evrard mit dem noch druckfrischen Buch ...
(... bei amazon bestellen) 
 

Donnerstag, 3. Mai 2012

Top Secret! Trulie Okamocek in Nürnberg ...

... mehr über den  Spieleerfinder aus Tokyo: rocca-game.jp

Fragmente aus der "Sonnenseite" ... von Philippe Evrard


Literarische Versuchung


Alex besaß die besondere Fähigkeit, originelle, tragische oder amüsante Dinge sehr präzise auszudrücken – daraus entstand schon früh ein starkes Bedürfnis zu schreiben.
So verfasste und zeichnete er 1954 mit großem Vergnügen eine kleine Geschichte für Kinder, die er seiner angeheirateten Nichte Deena Katz widmete. Eine ungewöhnliche Geschichte auf englisch über zwei verliebte Mäuse (A PORTRAIT OF NELLIE).*
Alex hatte zwei Jahre zuvor seine zukünftige Frau Gertrude kennen gelernt. Das Buch handelt davon, wie die anfangs innige Mäusebeziehung durch das sonderbare Verhalten des Mäusemannes durcheinander gerät, weil dieser so "gar nicht angepasst" ist.
Alex' schriftstellerisches Talent zeigt sich auch bei einer Novelle in Briefform, die unter seinem Namen veröffentlicht wurde. "THE MAILBOAT" ist 1954 in den USA erschienen.


Text © Copyright 2012: Verlag Drei Hasen in der Abendsonne und Philippe Evrard

Mittwoch, 2. Mai 2012

Die Sonnenseite ist da!

Herzlichen Dank an die Mitarbeiter der Druckerei Pustet 
in Regensburg! 
Ohne deren Einsatz wäre es nicht möglich gewesen, 
das Buch pünktlich zur Ausstellungseröffnung am 4. Mai 2012 im Pellerhaus, Nürnberg (Egidienplatz 23, 19.00 Uhr), 
der Öffentlichkeit präsentieren zu können. 
Wir hoffen, dass sich Alex über "sein Buch" so freut, 
wie auf dem Foto, 
auf dem er zusammen mit Herbert Feuerstein lacht ...

Fotomontage: Johann Rüttinger 2012

Montag, 30. April 2012

Alex Randolph spielt Shogi ...

... es wäre wunderbar, wenn jemand aus Japan den Text unten rechts übersetzen könnte. Das Bild habe ich 2005 bei Gertrude in Venedig von einer Fotokopie abfotografiert, deshalb ist es nicht ganz perfekt ... J.R. ... Danke!
(zum Vergrößern aufs Bild klicken)

Sonntag, 29. April 2012

Das Leben des Alex Randolph ...

... unter diesem Titel hat Sebastian Wenzel
Auszüge aus "Die Sonnenseite" auf seiner Seite zuspieler.de veröffentlicht.  

Hier ein weiterer Auszug aus dem neuen Buch, in dem Alex erzählt, was für ihn die "Sonnenseite" bedeutet – aufgeschrieben von Philippe Evrard:

"… Sonnenseite bedeutet Freiheit – Lachen, "Blödsinn" machen, von morgens bis abends spielen … allein ans Spielen zu denken, erfüllte mich damals mit einer Art Glücksrausch. Die Schattenseite war das genaue Gegenteil – gehorchen, meine Hausaufgaben machen, mich gut benehmen, alles in allem das machen, was die Erwachsenen bestimmten.

Etwas freiwillig schaffen, ohne den Zwang, es tun zu müssen. Und noch besser, danach gelobt zu werden, was man gemacht hat. Das ist die Sonnenseite.

Ich verstand, dass die Sonnenseite viel mehr beinhaltete als Spiele. Ich verstand, dass die Sonnenseite wunderbar war, und ich hatte fest vor, diese Seite auf irgendeine Art und Weise auszubauen. Einige Jahre später wurde mir klar, dass unter allen Dingen, die man auf der Sonnenseite wählen konnte, keines so rein, so elegant sein konnte, als das, Spiele zu erfinden. Es blieb für lange Zeit nur eine vage Idee, aber eine Idee, die mir gefiel. Natürlich dachte ich nicht daran, dass ich selbst ein Spielerfinder werden würde. Niemals!

Allerdings sagte ich mir ab einem bestimmten Punkt, dass irgend jemand es werden könnte – und nach und nach begann ich eine Geschichte zu entwickeln, deren Hauptfigur eben gerade ein Spieleerfinder war. Ich stellte ihn mir ein bisschen kafkaesk vor, als einen kleinen Angestellten in einem riesigen Unternehmen, wo ihn niemand verdächtigte, dieses wundervolle geheime Leben zu haben. Später habe ich erzählt, dass ich wegen ihm angefangen habe, Spiele zu erfinden. 

Dann, nach und nach, reifte das Konzept natürlich aus, aber nicht sehr. Die Sonnenseite ist immer noch die Freiheit, Dinge zu machen, die mir gefallen, in denen ich aufgehe, für die ich Talent habe – die ich mit Vergnügen mache und nicht aus irgendeinem anderen Grund.

Und die Schattenseite ist immer noch das Gegenteil: Der Zwang. Also die Arbeit, die sich nur dadurch von Sklaverei unterscheidet, dass sie bezahlt wird."
... ... ...

Foto: Alex Randolph in der Abendsonne mit Blick zur riesigen, damals noch sehr geheimnisvollen, stillgelegten Kornmühle und Nudelfabrik Molino Stucky auf Guidecca im Süden Venedigs.
© Copyright 1985/2012, Johann Rüttinger

Freitag, 27. April 2012

Alex Randolph, 04.05.1922 - 27.04.2004 ...

... heute, am 27. April ist der achte Todestag von Alex.
Wir hatten in den letzten Monaten vor seinem Tod oft miteinander telefoniert.
Er formulierte dabei – obwohl körperlich schon sehr schwach – immer wieder "Tagesgedanken":

... diesen hellblauen Zettel fand ich beim Durcharbeiten der Unterlagen für das Buch "Die Sonnenseite".
Am nächsten Freitag wäre Alex 90 Jahre alt geworden ...

"Lasst mich bitte in meinen Spielen weiterleben"
war einer seiner letzten Wünsche ... 
... Alex, wir machen das -
Du kannst Dich auf uns verlassen!
(K.K., M.M. und J.R.) 



 (Den Abspann beachten!)