Dienstag, 15. Mai 2012

Donnerstag, 10. Mai 2012

Pressestimmen zur Randolph-Ausstellung in Nürnberg ...

... aus den Nürnberger Nachrichten (NN) am 4. Mai 2012. Text: Volkan Altunordu, Foto: Roland Fengler

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Alex Randolph – Ausstellungseröffnung ...



... Bericht von Clemens Helldörfer über die Ausstellungseröffnung "TOP SECRET" im Pellerhaus, Nürnberg, Egidienplatz 23 (bis 15. Juni) – NZ/Nürnberger Zeitung vom 7. Mai 2012 (>>> mehr über die Ausstellung)

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Montag, 7. Mai 2012

Top Secret Service ...

Trulie Okamocek (rocca spiele) – Spieleerfinder aus Japan – zwischen zwei Vitrinen der Ausstellung zum neunzigsten Geburtstag von Alex Randolph. (Pellerhaus, Egidienplatz 23, Nürnberg – 5. Mai bis 15. Juni 2012).
Im Bild links unten: "Pan-Kai" und "TwixT", die ersten Veröffentlichungen von Alex, rechts unten die "Rüsselbande", das letzte, sehr erfolgreiche Spiel, das  Alex erfand ... es lohnt sich übrigens die Ausstellung zu besuchen! Trulie flog extra von Tokio nach Nürnberg und war glücklich, einen großen Teil des Lebenswerks von Alex Randolph sehen zu können ...

Foto © Copyright 05/2012, Johann Rüttinger
... ...  mehr ... ...

Sonntag, 6. Mai 2012

Neu: Alex Randolph "Die Sonnenseite" ... erste Kritiken ...


... Johannes Halbig von "Reich der Spiele" schreibt:

"Ich habe das Buch sozusagen in einem Zug durchgelesen. Leider war es viel zu früh zu Ende. Ich finde das Buch insgesamt sehr gelungen. Herbert Feuerstein, ein langjähriger Freund von Alex Randolph hat ein sehr einfühlsames Vorwort zu dieser von Philippe Evrard geschriebenen Biografie beigesteuert. Viele Seiten des Buches sind mit Spielen, Spielentwürfen und Prototypen von Spielen hinterlegt, was zumindest für den Kenner von „Alex-Randolph-Spielen" sehr spannend ist.  

Alex Randolph hat selbst nie viel aus seinem Leben erzählt. Ihm ging es immer mehr um die Sache, in seinem Fall um das „Spiel“. Meiner Ansicht nach hat es seine Stärke gerade dadurch, dass es nur spärlich mit biografischen Daten versehen ist und vielmehr den Menschen Alex und sein Anliegen im Leben in den Mittelpunkt rückt. Gerade der erste Teil ("Die Sonnenseite"), der überwiegend eine Niederschrift von Gesprächen mit Philippe Evrard darstellt, vermittelt viele nachdenkenswerte Gedanken und Einsichten zum Thema „Spiel und Spieleerfinden“. 

Der eigentlich biografische Teil des Buches ist recht kurz gehalten, sicherlich ganz im Sinne von Alex Randolph. Ihm war es vor allem wichtig, in seinen Spielen weiterleben zu können und dazu trage ich gerne bei. Ein großes Dankeschön an den Verlag Drei Hasen in der Abendsonne für die Durchführung dieses doch sehr aufwendigen Projektes."  


Bild: Philippe Evrard mit dem noch druckfrischen Buch ...
(... bei amazon bestellen) 
 

Donnerstag, 3. Mai 2012

Top Secret! Trulie Okamocek in Nürnberg ...

... mehr über den  Spieleerfinder aus Tokyo: rocca-game.jp

Fragmente aus der "Sonnenseite" ... von Philippe Evrard


Literarische Versuchung


Alex besaß die besondere Fähigkeit, originelle, tragische oder amüsante Dinge sehr präzise auszudrücken – daraus entstand schon früh ein starkes Bedürfnis zu schreiben.
So verfasste und zeichnete er 1954 mit großem Vergnügen eine kleine Geschichte für Kinder, die er seiner angeheirateten Nichte Deena Katz widmete. Eine ungewöhnliche Geschichte auf englisch über zwei verliebte Mäuse (A PORTRAIT OF NELLIE).*
Alex hatte zwei Jahre zuvor seine zukünftige Frau Gertrude kennen gelernt. Das Buch handelt davon, wie die anfangs innige Mäusebeziehung durch das sonderbare Verhalten des Mäusemannes durcheinander gerät, weil dieser so "gar nicht angepasst" ist.
Alex' schriftstellerisches Talent zeigt sich auch bei einer Novelle in Briefform, die unter seinem Namen veröffentlicht wurde. "THE MAILBOAT" ist 1954 in den USA erschienen.


Text © Copyright 2012: Verlag Drei Hasen in der Abendsonne und Philippe Evrard

Mittwoch, 2. Mai 2012

Die Sonnenseite ist da!

Herzlichen Dank an die Mitarbeiter der Druckerei Pustet 
in Regensburg! 
Ohne deren Einsatz wäre es nicht möglich gewesen, 
das Buch pünktlich zur Ausstellungseröffnung am 4. Mai 2012 im Pellerhaus, Nürnberg (Egidienplatz 23, 19.00 Uhr), 
der Öffentlichkeit präsentieren zu können. 
Wir hoffen, dass sich Alex über "sein Buch" so freut, 
wie auf dem Foto, 
auf dem er zusammen mit Herbert Feuerstein lacht ...

Fotomontage: Johann Rüttinger 2012

Montag, 30. April 2012

Alex Randolph spielt Shogi ...

... es wäre wunderbar, wenn jemand aus Japan den Text unten rechts übersetzen könnte. Das Bild habe ich 2005 bei Gertrude in Venedig von einer Fotokopie abfotografiert, deshalb ist es nicht ganz perfekt ... J.R. ... Danke!
(zum Vergrößern aufs Bild klicken)

Sonntag, 29. April 2012

Das Leben des Alex Randolph ...

... unter diesem Titel hat Sebastian Wenzel, 
Auszüge aus "Die Sonnenseite" auf seiner Seite zuspieler.de veröffentlicht.  

Hier ein weiterer Auszug aus dem neuen Buch, in dem Alex erzählt, was für ihn die "Sonnenseite" bedeutet – aufgeschrieben von Philippe Evrard:

"… Sonnenseite bedeutet Freiheit – Lachen, "Blödsinn" machen, von morgens bis abends spielen … allein ans Spielen zu denken, erfüllte mich damals mit einer Art Glücksrausch. Die Schattenseite war das genaue Gegenteil – gehorchen, meine Hausaufgaben machen, mich gut benehmen, alles in allem das machen, was die Erwachsenen bestimmten.

Etwas freiwillig schaffen, ohne den Zwang, es tun zu müssen. Und noch besser, danach gelobt zu werden, was man gemacht hat. Das ist die Sonnenseite.

Ich verstand, dass die Sonnenseite viel mehr beinhaltete als Spiele. Ich verstand, dass die Sonnenseite wunderbar war, und ich hatte fest vor, diese Seite auf irgendeine Art und Weise auszubauen. Einige Jahre später wurde mir klar, dass unter allen Dingen, die man auf der Sonnenseite wählen konnte, keines so rein, so elegant sein konnte, als das, Spiele zu erfinden. Es blieb für lange Zeit nur eine vage Idee, aber eine Idee, die mir gefiel. Natürlich dachte ich nicht daran, dass ich selbst ein Spielerfinder werden würde. Niemals!

Allerdings sagte ich mir ab einem bestimmten Punkt, dass irgend jemand es werden könnte – und nach und nach begann ich eine Geschichte zu entwickeln, deren Hauptfigur eben gerade ein Spieleerfinder war. Ich stellte ihn mir ein bisschen kafkaesk vor, als einen kleinen Angestellten in einem riesigen Unternehmen, wo ihn niemand verdächtigte, dieses wundervolle geheime Leben zu haben. Später habe ich erzählt, dass ich wegen ihm angefangen habe, Spiele zu erfinden. 

Dann, nach und nach, reifte das Konzept natürlich aus, aber nicht sehr. Die Sonnenseite ist immer noch die Freiheit, Dinge zu machen, die mir gefallen, in denen ich aufgehe, für die ich Talent habe – die ich mit Vergnügen mache und nicht aus irgendeinem anderen Grund.

Und die Schattenseite ist immer noch das Gegenteil: Der Zwang. Also die Arbeit, die sich nur dadurch von Sklaverei unterscheidet, dass sie bezahlt wird."
... ... ...

Foto: Alex Randolph in der Abendsonne mit Blick zur riesigen, damals noch sehr geheimnisvollen, stillgelegten Kornmühle und Nudelfabrik Molino Stucky auf Guidecca im Süden Venedigs.
© Copyright 1985/2012, Johann Rüttinger

Freitag, 27. April 2012

Alex Randolph, 04.05.1922 - 27.04.2004 ...

... heute, am 27. April ist der achte Todestag von Alex.
Wir hatten in den letzten Monaten vor seinem Tod oft miteinander telefoniert.
Er formulierte dabei – obwohl körperlich schon sehr schwach – immer wieder "Tagesgedanken":

... diesen hellblauen Zettel fand ich beim Durcharbeiten der Unterlagen für das Buch "Die Sonnenseite".
Am nächsten Freitag wäre Alex 90 Jahre alt geworden ...

"Lasst mich bitte in meinen Spielen weiterleben"
war einer seiner letzten Wünsche ... 
... Alex, wir machen das -
Du kannst Dich auf uns verlassen!
(K.K., M.M. und J.R.) 



 (Den Abspann beachten!)

Mittwoch, 25. April 2012

Das Leben ist ein Spiel ...

 Top Secret!
Der Spielerfinder Alex Randolph

Ausstellung
im Deutschen Spielearchiv, Nürnberg –
Pellerhaus, Egidienplatz 23
05.05. - 15.06.2012
Mo-Do 9-17 Uhr, Fr. 9-15 Uhr

Foto oben: Alex in Rom auf der Spanischen Treppe – unten: Alex auf dem Heimweg vom Studio in Venedig.
 Reproduktionen © 2005/2012 Johann Rüttinger,
Verlag Drei Hasen in der Abendsonne 

Mitte: Ausstellungsplakat mit Prototypen 
der Agenten für das Spiel "Top Secret" (Jumbo 1985)
© Deutsches Spielearchiv, Nürnberg (Foto Stefanie Kuschill)


Montag, 23. April 2012

Heute wurde "Die Sonnenseite" gedruckt ...

... endlich ist es so weit.

Ab dem 4. Mai, dem Geburtstag von Alex Randolph – er wäre an diesem Tag 90 Jahre alt geworden – ist das Buch lieferbar. Überall im Buchhandel oder direkt bei uns (portofrei) zu bestellen.
Euro 19.90 /
Format 16,8 x 24,5 cm / Hardcover / 142 Seiten mit vielen Abbildungen.

Hier gibt es vorab etwas mehr zu lesen ... 





Fotos © Copyright:
Verlag Drei Hasen in der Abendsonne 2012.

Mittwoch, 4. April 2012

Neustadt hat die Drei Hasen entdeckt ...


Im Foyer des Landratsamtes Neustadt/Aisch
gibt es während der nächsten drei Monate eine Präsentation
der Uehlfelder Spiele- und Bücher-Hasen.
Gerade rechtzeitig zu Ostern wurden wir eingeladen, zu zeigen, was wir zu bieten haben. So richtig viel ist es ja noch nicht, aber die Zeichen für Spiele und Bücher aus Uehlfeld deuten auf große Akzeptanz hin, besonders aus dem Ausland. 
Mit Nordeuropa und Asien hatten wir während der Spielwarenmesse in Nürnberg
sehr interessante Kontakte ... da bahnen sich  wunderbare, erfolgversprechende 
Kooperationen an. Wir bleiben dran ...! 

Foto: Kathi Kappler   

Sonntag, 1. April 2012

Kleines Frühlingsrätsel für kreative ErzieherInnen ...


Das Wort "Frühlingsrätsel" ist ein magisches Wort.

Viele Suchanfragen um Frühlingsblumen und passende Rätsel dazu, finden schnurstracks Ihren Weg zur Seite unseres kleinen Verlags.

Das freut uns sehr. Wir wissen aber nicht, ob die Suchenden bei uns fündig werden, oder nicht. Ob sie mit unseren Rätseln und Bildern etwas anfangen können, oder nicht ... hmm ... hmm ... Freuen würden wir uns aber schon sehr über irgend eine Art von "feedback" ...
Deshalb gibt es jetzt eine kleine, einfache Aufgabe für alle Suchenden:
Paul Kappler hat diese freundlich-blaue Blüte mit der dünnen rosa Nase und den schwarzen Augen in unserem Garten entdeckt und mit der Nahlinse fotografiert ... doch wir wissen nicht, wie sie heißt ;-) ... hmmm ...

Wer uns bis zum 5. April um 23.59.59 Uhr den richtigen Namen verrät (egal ob deutsch oder "pseudolateinisch-wissenschaftlich"), kommt in die nächste Fragerunde. Und wer dann zwei weitere Fragen zu seltenen Frühlingsblühern lösen kann, hat große Chancen, sehr schöne Kinderbücher und Spiele für die Schulklasse oder den Kindergarten zu gewinnen!

Geizig sind wir "Hasen" nicht ...

... einfach wird es aber ganz bestimmt auch nicht ...
Antworten einfach per mail an verlag@ hasehasehase.de

Viel Vergnügen!
Bis bald – ihr Johann Rüttinger

Montag, 19. März 2012

Philippe Evrard aus Arlay in Frankreich ...

... Schriftsteller, Spieleerfinder, Spielzeugdesigner und Inhaber des Verlags "Little Biscotto".

Philippe Evrard lernte Alex Randolph 1989 während der Spielwarenmesse in Nürnberg am Messestand von noris-Spiele kennen. 
Die Idee, ein Buch über das Leben dieses faszinierenden Menschen entstehen zu lassen keimte schon bei der ersten Begenung in ihm auf ...

Foto: Johann Rüttinger

 

Sonntag, 18. März 2012

Alex Randolph, der Mann, der den Beruf des Spieleerfinders erfunden hat ...

... anlässlich des neunzigsten Geburtstags von Alex Randolph am 4. Mai 2012, wird es im Deutschen Spielearchiv Nürnberg eine Ausstellung geben, die das Lebenswerk des Mannes würdigt, der nicht nur den Beruf des Spieleerfinders erfunden hat. Wir freuen uns darauf und machen gerade das Buch dazu, das Philippe Evrard geschrieben hat ...

Montag, 12. März 2012

KLATSCH-MEMO mit Schnabelgrün ...

... ein turbulenter Bildersuch-Spass, der gerade rechtzeitig auf den Markt kommt.


Buchhändler setzen verstärkt auf Spiele.
Hört man jetzt immer öfter. Von allen Seiten.
Gut, dass wir uns da gut auskennen. Wir versuchen beides – Bücher und Spiele – so gut wie möglich zu machen und auch zusammen zu bringen ...

"KLATSCH-MEMO"
Die lustig-schnelle Rangelei um eine Karte oder zwei...
... mit Schnabelgrün
 Eine spannende Variante des bekannten Spiels – kann auch als ganz normales Memo gespielt werden (zwei bis sechs Spieler ab 3 Jahren/Familie).
Es wird das erste Spiel der kompakten und hochwertigen Serie für Kinder, Familien und Erwachsene sein.

Als nächstes folgt das verrückte Tiergewusel "BIM BAMM!" 
von Lukas Zach und Michael Palm (zwei bis vier Spieler ab 5 Jahren/Familie).

Danach dann "SONNE UND MOND",
eine spannende Zankpatience für zwei bis vier Spieler ab 8 Jahren/Familie. 
Das Kartenspiel stammt vom Erfolgsautor Jacques Zeimet aus Luxemburg (Sichwort: Kakerlaken-Poker, -Salat, -Suppe, Bamboleo, Geistesblitz etc., etc ...).
J.R.

Dienstag, 6. März 2012

Neu! Das verflixte Karten-Wuselspiel ...

... von Lukas Zach und Michael Palm. Freut euch drauf!
Es ist EINFACH und GUT!

Donnerstag, 23. Februar 2012

Heiliger BIM BAM! Ich seh fünf Katzen ...

Der erste Hase: Wo denn? 
Der zweite Hase: Ich seh nur vier! 
Der dritte Hase: Ich seh gar keine ...


Demnächst verraten wir, 
was es auf sich hat,
mit den fünf Katzen ;-)
"Bim Bamm!" 
heißt das verflixte Tiergewusel hoch 5
von Lukas Zach
und Michael Palm.

Montag, 20. Februar 2012

Das alte Emailleschild in unserer Mühle ...

... passt doch gut zu uns:

1. Wir sind wahrlich eine Zwergmarke
2. Einer unserer größten Erfolge, als wir noch die DREI MAGIER waren, war die Einführung des wunderbaren Spiels "Rüsselbande" mit den Zirkusferkeln von Alex Randolph im Jahr 2001
3. Schnabelgrün, Band 1, "Das Schwein im Fass"
von Constanze Endlich
hat ein glückliches Ende

Foto: Johann Rüttinger

Samstag, 18. Februar 2012

Wenn Zwerge wahrgenommen werden wollen ...


... wir, die Drei Hasen in der Abendsonne, sind ein kleiner Newcomer in der Bücherszene und haben im Dezember 2011 ein wunderschönes neues Kinderbuch veröffentlicht. "Schnabelgrün". Eine zauberhafte Reimgeschichte, die Kinder und Eltern begeistert. Wir würden es gerne über den ganz normalen und wenn es sein muss, auch über den unnormalen Buchhandel vertreiben. Aber einfach ist das nicht. 

Es gibt z. B. eine ziemlich große Buchhandelskette. Die Inhaber dieser Riesenläden verkaufen nebenbei in anderen Geschäften Parfüm und in wieder anderen Kettenläden Schokolade und andere süße Sachen. Ich nahm mir also vor, den Geschäftsführer einer dieser Buch-Filialisten in einer mittelgroßen Stadt in Bayern – in der Nähe von Uehlfeld – anzurufen, ob wir vielleicht eine spannende und lustige Vorlesung für Kinder und Mütter machen dürften. Mit Liedern zum Mitsingen für Kinder, mit Gitarrenbegleitung. Kostenlos. Wir hatten nämlich im Dezember 2011 viele und sehr gute Erfahrungen mit deser Vorlesungsform in Kindergärten gemacht. Deshalb war ich auch so mutig, uns einfach so "anzubiedern". 

Nachdem auf eine freundliche e-mail-Anfrage nach ca. vierzehn Tagen keine Antwort erfolgte, griff ich trotzdem beherzt zum Hörer, wählte die Nummer und hatte dann auch den Geschäftsführer am anderen Ende der Leitung. Was für ein Glück.

Das Telefongespräch war dann doch etwas denk-würdig. 
Auf einen kurzen Nenner gebracht, ging das ungefähr so: 

Die Hasen: 
"Wir sind klein, wir sind neu, wir haben aber doch einige Erfahrung und würden uns sehr freuen in Ihrer Buchhandlung unser neues Buch vorstellen zu dürfen." 

Der Buchhändler. 
"Oh, je, wir haben so viele Anfragen für Vorlesungen, wir wissen gar nicht, was wir machen sollen. Außerdem habe ich zwei Schreibtische mit Stapeln voller Frühjahrsneuerscheinungen. Ich weiß nicht genau, was da alles drauf liegt und jeden Tag neu dazu kommt. Tut mir wirklich leid, ich kann Ihnen nicht helfen. Außerdem waren vor kurzer Zeit zwei ältere Herrschaften hier und wollten auch eine Vorlesung mit einem Kinderbuch machen. Wir konnten denen nichts versprechen ... nach einigen Tagen kamen sie wieder, fragten nach, wir mussten leider absagen ... doch sie forderten vehement Ihr Buch zurück. Wir konnten es aber nicht sofort finden ... es war peinlich. Sie müssen mich verstehen. Es ist alles etwas viel. 

Die Hasen: 
"Ich verstehe Sie. Wir würden unser Buch ganz bestimmt nicht mehr zurückhaben wollen. Wenn wir es Ihnen einfach nur vorstellen dürften, wären wir schon glücklich."

Der Buchhändler: 
"Verstehen Sie mich doch bitte. Wir haben viele Mitarbeiter, aber unsere Möglichkeiten sind begrenzt."

Die Hasen. 
"Eine letzte Frage. Dürfen wir Ihnen vielleicht trotz allem ein kostenloses Exemplar zuschicken? Damit Sie sehen können, um was es bei der Geschichte überhaupt geht? Es ist wirklich etwas besonderes, es ist nebenbei auch eine regionale Geschichte. Die Kunden in Ihrem Einzugsbereich könnten sich dafür sehr wohl interessieren."

Der Buchhändler: 
"Lieber Herr Rüttinger, ich sage Ihnen jetzt was. Schicken sie mir das Buch bitte nicht."

Die Hasen: 
"Herzlichen Dank, dass Sie sich so viel Zeit für uns genommen haben. So eine Freundlichkeit und Geduld kannten wir bisher gar nicht in dieser Szene."

J.R.

PS: Wir halten seit vielen Jahren Hühner auf unserem Mühlenhof. Ich beobachte ihr Verhalten mit großem Interesse. Immer wenn neue dazu kommen, weil Habicht, Fuchs, Waschbär und Marder den Bestand so dezimierten, dass aufgestockt werden muss, passiert folgendes: Die Neuen dürfen auf keinen Fall mitfressen, sie werden konsequent von den alten Hühnern "weggepickt", sie müssen in der untersten Ecke sitzen, dürfen nachts nicht mit auf die Stange. Wie sie überleben ist rätselhaft ... bis dann nach einiger Zeit die Rangordnung geregelt ist.

Die Neuen und Jungen legen aber häufig die schönsten und später dann auch die größten Eier ... und das gibt mir Hoffnung :-)


J.R.


Donnerstag, 16. Februar 2012

Sechzig Jahre verschollen ...

... und wie durch ein Wunder wieder aufgetaucht. Die Fotokopien einer beeindruckenden Kindergeschichte.
"A PORTRAIT OF NELLIE". Von Alex Randolph. Aus diesem Umschlag kam das Buch.

Mittwoch, 15. Februar 2012

... leise rieselt der Schnee ...

... und still und starr liegt unsere alte Mühle am zugefrorenen Fluss. Aber hinter den Butzenscheiben entstehen neue Bücher und Spiele. Kathi arbeitet zur Zeit ausdauernd und intensiv an 
"Die Sonnenseite – Fragmente aus dem Leben eines Spieleerfinders". 
Einem Buch von Philippe Evrard über Alex Randolph. 
Über den Mann, der den Beruf des Spieleerfinders erfand. 
Das Buch soll am 4. Mai 2012, zu seinem 90. Geburtstag, im Nürnberger Spielearchiv vorgestellt werden. 
Alex war ein ganz und gar außergewöhnlicher Mensch und wunderbarer Freund ... 


Serendipity* ...

... dieses Wort, das ich erstmals von Alex Randolph hörte, ist mir gestern Nacht eingefallen, nachdem ich die Zeit fand, mich endlich wieder um unser Hasen-Tagebuch zu kümmern. Zuerst kam ich nur schwer zurecht, denn die blogger-Funktion von Firefox war komplett überarbeitet und umgestaltet. Unter "Kommentare" fand ich dann zufällig einen ganz frischen vom 4. Februar und klickte auf den Absender:


Tolle Seite. Danke für die freundliche Besprechung, liebe Frau Gerber, und herzlichen Glückwunsch zur Nominierung zum avj Medienpreis 2012!



* Mit dem Begriff "glücklicher Zufall" 
könnte man dieses im Englischen ziemlich unbekannte Wort am einfachsten übersetzen, 
meinte Alex Randolph damals.

Foto: © 02/2012 Johann Rüttinger

Donnerstag, 5. Januar 2012

Schnabelgrüns Zauberstabnachwuchs ...

... eine Idylle – aufgenommen in der Morgensonne
am 10. Dezember 2010 bei Tiefschnee
und Extrem-Hochwasser hinter unserer Mühle.
Tja, dieses Jahr schaut alles etwas anders aus ...

Wir wünschen allen Freunden der Drei Hasen in der Abendsonne ein gutes und glückliches 2012!
Auch wenn fast alle Zeichen auf Sturm stehen,
dürfen wir uns nicht entmutigen lassen!

Ganz herzlich, Kathi und Hans

Foto © Johann Rüttinger, Uehlfeld